Abschied...

Scheiße, warum tut das so weh???

Ich dachte nie dass mich das so mitnimmt, aber morgen ist der Tag wo sich unsere Wege vorerst wirklich trennen.

Für beide ein Neuanfang. Und doch das Ende.

Nichts als Melancholie... 

1.2.08 22:09, kommentieren

Wie soll's weiter gehen???

Immer mehr strickt sich die Schnüre um meinem Hals. Ich komm mir vor wie ein Emo im Moshpit bei einem Hatebreed konzert. Von einem Ende zum nächsten. Meine Gefühle tanzen mit mir, sodas ich keinen vernünftigen Gedanken fassen kann.

Ich kann nicht mit der Einen und erstrecht nicht mit der Anderen. Ist das Liebe, Zuneigung, Verzweiflung, Mitleid??? Ich weiß es nicht. Irgendwas von allem.

Meine Exfreundin zieht nun bald aus. Für mich ist das auch wieder ein zweischneidiges Schwert. Einerseits hab ich Angst sie als Person zu verlieren und auch als Freundin. Aber andererseits weiß ich auch dass ich so nciht weiter leben kann. Es würde sich immer wieder im Kreise drehen. Zusammen - auseinander - zusammen. Das macht weder mich noch sie noch die dritte Person im Bunde glücklich.

Hinzu kommt das meine Exfreundin anschließend in eine Klinik will um einiges in ihrem Leben aufzuarbeiten. Es wird die Hölle für sie. Zu tiefe Narben werden aufgerissen. Das heißt auch für uns dass wir einander für längere Zeit Abhschied nehmen müssen. Vorallem weil ich der ganzen Sache im Endeffekt die Krone aufgesetzt habe.

Wie werd ich ihr in Erinnerung verbleiben? Die große Liebe oder doch der größte Arsch auf Erden. Ich denke von beiden etwas. Berechtigterweise. Es wird hart für uns beide.

Was die dritte Person angeht. Ja, gute Frage. Gefühle: ja. Beztiehung: Nein/Vielleicht? Ich dachte da wäre nix. Aber immer mehr merke ich dass ich an sie denken muss, sie vermisse. Ich lebe derzeit in Schuldgefühlen beiden gegenüber, aber möchte für beide da sein. Aber das geht nicht.

Wenn ich bei einer bin ist die andere traurig und verletzt. Das geht immer hin und her. Deswegen muss ich einen Schlussstrich ziehen. Auch wenn es beiden weh tut.

Zu viel ist passiert. Zu viel schieße hab ich gebaut. Aber was mich am meisten wundert: Warum reden beide och mit mi? Warum weiteren Kontakt? Warum nicht hassen? Ich hasse mich selber für alles. Und doch fang ich wieder an alles zu verdrängen. Nur die guten Seiten mitnehmen. Super nicht wahr.

Auf jeden Fall brauch ich die nächsten Wochen Zeit für mich. Klar werden. Nachdenken. Mal nix fühlen. Außer Elend vielleicht. Ich muss leiden für alles was ich getan habe.

Lassen wir mal alles auf uns zukommen.

 

31.1.08 19:41, kommentieren

Mein Leben und ich..

An sich dachte ich immer ich wäre ein ganz normaler Mensch mit einem gesunden Menschenverstand der alles auf die Reihe bekommt und der nicht dumm in der Birne ist.

Aber so langsam stell ich mir die Frage was alles bei mir schief gelaufen sein muss, dass ich nun so bin wie ich halt bin. Ich betrachte mein Leben von oben und stelle fest, dass ich gänzlich ein Problem mit mir und meiner Umwelt habe.

Von daher möchte ich einfach mal niederschreiben was so alles in mir vorgeht, angefangen bei meiner Kindheit, Jungend bishin zu meiner Unfähigkeit Beziehungen und Freundschaften aufrecht zu erhalten

 

Meine Mutter:

Es ist schon erstaunlich, dass man gleich nach seiner Geburt für’s Leben geprägt wird.

Ansich war ich ein geplantes Kind, das aus Liebe gezeugt wurde. Nur hielt es mein „Erzeuger“ es für angemessener sich seiner Affaire zu widmen als meiner Mutter. Ich sozusagen eine gleichaltrige Halbschwester, die ich noch nie gesehen habe, gescheige meine „E“.

Somit war ich das Laster für meine Mutter, wurde halt geduldet und mitgenommen auch wenn ich ungewollt war.

Als ich zwei Jahre alt war lernte meine Mutter einen neuen Mann kennen, der bald darauf auch ihr Ehemann wurde. Mit 4 bekam ich einen kleinen Bruder. Natürlich das größte Geschenk für meine Mutter. Er wurde von vorne bis hinten verwöhnt, hat alles bekommen, musste nie was machen und bekam natürlich auch die Zuneigung und Liebe die ich nie erfahren habe.

Das zieht sich komplett durch meine Kindheit bishin zum Erwachsenwerden. Immer wieder musste ich, wenn ich Probleme hatte, diese selber lösen. Keiner der für mich da war. Und da lernt man das Verdrängen.

Wenn irgendwas passiert, womit ich nicht klar komme, versuche ich dieses einfach auszublenden. „Immer positiv denken. Irgendwie geht das schon voran!“

Das ist natürlich nicht die beste Möglichkeit, aber so steigert man sich da nicht zu sehr rein. Und wen soll ich um Hilfe bitten? Meine Mutter? Die ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie sich für mich Zeit nehmen würde. Freunde? Was sind denn bitte schön Freunde? Ich habe Bekannte, die man mal trifft und Kumpels mit denen ich was unternehme. Jeder Mensch den ich näher als fünf Meter an mich rangelassen habe hat mich auf tiefste enttäuscht.

Somit lernt man alles zu verdränge. Schulden, ein Kind an der Backe, alle Probleme.

Ich warte immer noch auf den Moment wo das Fass überläuft und ich nicht mehr kann. Aber bis jetzt bin ich auf dieser Schiene sehr gut gefahren. Naja, abgesehen davon, dass ich damit vielen Menschen sehr wehgetan habe. Aber immer positiv denken.

Ein weiteres Kapitel aus meiner Kindheit ist, dass ich wegen der mangelnden Zuneigung die ich erhalten habe immer auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Zuneigung bin. Ich kann gar nicht mehr zählen mit wie vielen Frauen ich bereits zusammen war bzw. was hatte. Seit meinem 15. Lebensjahr war ich nie länger als vielleicht 2 Monate solo. Ist die eine weg kommt die nächste.

Das zog sich bis ca. 21 hin und ab da wurden die Beziehungen tatsächlich mal länger. 11Monate, 13Monate. Nicht schlecht. Aber wie ist es denn immer geendet? Entweder war es mir irgendwann zu langweilig oder zu stressig und ich hab mir Abwechslung gesucht, indem ich fremdgegangen bin.

Aber wenn ich mal wirklich der Annahme war das wäre die Richtige und ich setze alles Energie in diese Beziehung war ich der Arsch und wurde betrogen. Häufiger als mir lieb ist.

Kann auch sein, dass ich dadurch auch eine verdrehte Vorstellung von einer Beziehung habe.

30.1.08 22:33, kommentieren

The Coldest Rain – Diecast

[Verse I]
Alone again
Haunted by all your shadows
And memories
Coldest rain
Hides emotions that are pouring
From me to you

[Bridge]
Crazy again
Forced to face all truth
And exist
And exist

[Chorus (2x):]
All you had to say
Was you want me to
Leave this life
Leave this life
And I be gone

[Verse II]
The torturing
That I put myself through within
Won
t end
Dying within
Cracking up, breaking down
Down to nothing

[Chorus (2x):]

[Verse III]
Oh, oh, oh
I carry on alone
Knowing that my dignity is strong
If I catch it all away
You
d still be mine today
But inside Id be hollow

[Chorus (2x):]

[Verse IV]
Then you walked away
With nothing more to say
I never felt this helpless
This helpless
Before
You couldnt carry on
I guess you had enough
You made your choice
You made your choice
And now you fade away

[Outro]
The coldest rain
Hides emotions that are pouring
From me to you

Das ist bei mir derzeit der meist gehörte Song der so ziehmlich das ausdrückt was ich derzeit fühle.

1 Kommentar 30.1.08 21:24, kommentieren